Fruchtfolge klingt altmodisch, ist aber eine der wichtigsten Praktiken in der regenerativen Landwirtschaft.
Das Prinzip ist einfach: Nie zweimal hintereinander die gleiche Pflanzenfamilie auf dasselbe Beet setzen.
Kohl ist ein Starkzehrer — er braucht viel Stickstoff. Bohnen sind Leguminosen — sie binden Stickstoff im Boden.
Also: Nach dem Kohl kommen die Bohnen. Sie reichern den Boden mit genau dem Nährstoff an, den der Kohl verbraucht hat.
Dazu kommen Gründüngungen wie Phacelia oder Klee, die über Winter den Boden bedecken und Nährstoffe binden.
Das Ergebnis: Gesunder Boden, der Jahr für Jahr fruchtbarer wird — ohne Kunstdünger.